Druckverfahren
Siebdruck
Kurz erklärt
Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren, bei dem Farbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Material gedrückt wird. Er ermöglicht sehr deckende, brillante und extrem haltbare Drucke auf Textilien, Kunststoff, Metall, Glas und vielen weiteren Materialien.

Inhaltsverzeichnis
Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb erstellt, weshalb Siebdruck bei wenigen Farben und hohen Stückzahlen am wirtschaftlichsten ist. Klassische Anwendungen: Vereins- und Teamtextilien, Arbeitskleidung, Werbeartikel, Schilder und Frontplatten.
Die Farbschicht ist deutlich dicker als bei anderen Verfahren. Das macht Siebdruck besonders waschbeständig und lichtecht, auch Weiß auf dunklen Textilien deckt perfekt. Für fotorealistische Motive mit vielen Farbverläufen sind DTF-Druck oder Digitaldirektdruck meist die bessere Wahl.
Häufige Fragen zu Siebdruck
Ab welcher Menge lohnt sich Siebdruck auf Textilien?
In der Regel ab etwa 20 bis 30 Textilien mit gleichem Motiv. Darunter sind DTF-Druck oder Flexfolie günstiger, weil keine Siebe erstellt werden müssen.
Wie haltbar ist Siebdruck?
Siebdruck gehört zu den haltbarsten Textilveredelungen: bei richtiger Pflege übersteht er problemlos 60 und mehr Wäschen, ohne auszubleichen.
Auf welchen Materialien funktioniert Siebdruck?
Auf sehr vielen: Textilien aus Baumwolle und Mischgewebe, Kunststoff, Metall, Glas, Holz und beschichtete Oberflächen. Deshalb kommt Siebdruck nicht nur bei Kleidung zum Einsatz, sondern auch bei Schildern, Frontplatten und Werbeartikeln.
Warum ist Siebdruck bei vielen Farben teurer?
Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb belichtet und die Maschine dafür eingerichtet. Ein einfarbiges Logo ist deshalb günstig, ein mehrfarbiges Motiv mit Verläufen dagegen aufwendig. Bei detailreichen, bunten Motiven sind DTF-Druck oder Digitaldirektdruck oft wirtschaftlicher.
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