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Druckverfahren

UV-Druck

Kurz erklärt

UV-Druck ist ein Digitaldruckverfahren mit Tinten, die unter UV-Licht sofort aushärten. Weil die Farbe nicht einziehen muss, druckt UV-Druck direkt auf nahezu jedes Material: Acrylglas, Aluverbund, Holz, Glas, Folie oder fertige Objekte. In der Werbetechnik ist das Verfahren Standard für Schilder, Displays und personalisierte Werbeartikel.

UV-Flachbettdruck auf Acryl (Bild KI-gestützt erstellt)
UV-Flachbettdruck auf Acryl (Bild KI-gestützt erstellt)

Beim UV-Druck werden die Tinten unmittelbar nach dem Auftrag mit UV-Lampen belichtet und härten in Sekundenbruchteilen aus. Die Farbe bleibt als feste Schicht auf der Oberfläche liegen, statt in das Material einzuziehen. Genau das macht das Verfahren so vielseitig: Es funktioniert auf saugenden und nicht saugenden Untergründen gleichermaßen, von Plattenmaterialien wie Acrylglas, Aluverbund und Hartschaum über Holz und Glas bis zu Folien und fertigen Objekten. Weiße Tinte und Klarlack ermöglichen zudem Drucke auf dunklen oder transparenten Materialien sowie fühlbare Struktureffekte.

In der Werbetechnik ist der UV-Flachbettdruck das Arbeitspferd für Schilder, Leitsysteme, Messedisplays und Ladenbau. Gedruckt wird direkt auf die Platte, ohne Umweg über Folie und Verklebung, das spart Arbeitsschritte und liefert randscharfe Ergebnisse. UV-Drucke sind kratzfest und je nach Tinte und Material auch für den Außeneinsatz geeignet. Auch Werbeartikel wie Stifte, Powerbanks oder Flaschen lassen sich mit passenden Vorrichtungen direkt bedrucken. Als Datenformat empfehlen wir Vektorgrafiken oder hochaufgelöste PDF-Dateien.

Häufige Fragen zu UV-Druck

Ist UV-Druck für den Außenbereich geeignet?

Grundsätzlich ja, UV-gehärtete Tinten sind wetterbeständig und lichtecht. Für langjährige Außenanwendungen kommt es aber auf die Kombination aus Tinte, Trägermaterial und gegebenenfalls Schutzlack an. Wir wählen das Setup passend zur geplanten Standzeit aus.

Auf welche Materialien kann UV-Druck angewendet werden?

Auf fast alle: Acrylglas, Aluverbund, PVC-Hartschaum, Holz, Glas, Metall, Folien und viele Kunststoffe. Entscheidend ist eine ausreichend plane Oberfläche und bei manchen Kunststoffen eine Vorbehandlung für die Haftung. Stark gewölbte Objekte sind eher ein Fall für den Tampondruck.

Kann UV-Druck Weiß und fühlbare Effekte drucken?

Ja, das ist eine der Stärken des Verfahrens. Mit weißer Tinte lassen sich Motive auf dunklen oder transparenten Materialien realisieren, mit mehrlagigem Klarlack fühlbare Struktur- und Relief-Effekte erzeugen. Das ermöglicht Anwendungen, die reine CMYK-Verfahren nicht abbilden können.

Worin unterscheidet sich UV-Druck vom Folienplott?

Beim Folienplott wird ein Motiv aus farbiger Folie geschnitten und aufgeklebt, beim UV-Druck wird direkt auf die Platte gedruckt. UV-Druck bildet Fotos, Farbverläufe und feine Details in vollem Farbraum ab und spart den Schritt des Folierens, während Plott bei einfarbigen Schriften und Konturen weiterhin seine Berechtigung hat.

Sie brauchen das nicht nur erklärt, sondern umgesetzt?

Orilian setzt UV-Druck und alles Verwandte praktisch für Sie um. Kurze Nachricht genügt.

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