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Druckverfahren

DTG-Druck (Direct to Garment)

Kurz erklärt

DTG-Druck (Direct to Garment) ist der digitale Direktdruck auf Textilien: Ein spezieller Tintenstrahldrucker druckt das Motiv ohne Zwischenträger direkt auf das Kleidungsstück. Das Verfahren spielt seine Stärken auf Baumwolle aus, druckt fotorealistische Motive mit weichem Griff und lohnt sich besonders bei Einzelstücken und kleinen Auflagen ohne Einrichtungskosten.

Direktdruck auf ein T-Shirt (Bild KI-gestützt erstellt)
Direktdruck auf ein T-Shirt (Bild KI-gestützt erstellt)

Beim DTG-Druck fährt ein Druckkopf direkt über das aufgespannte Textil und bringt wasserbasierte Pigmenttinten auf, ähnlich wie ein Bürodrucker auf Papier. Bei dunklen Textilien wird zuerst eine weiße Grundierung gedruckt, davor kommt eine Vorbehandlung (Pretreatment), die die Tinte an der Oberfläche hält. Anschließend wird der Druck mit Hitze fixiert. Das Ergebnis: feine Farbverläufe, fotorealistische Details und ein weicher, kaum spürbarer Griff. Ideal geeignet ist DTG für Baumwolle und Baumwoll-Mischgewebe mit hohem Baumwollanteil.

Im Vergleich zum DTF-Druck ist DTG wählerischer beim Material, dafür fühlt sich der Druck direkter und weicher an, weil keine Transferfolie als Schicht aufliegt. DTF punktet bei Mischgeweben, Polyester und schwierigen Positionen, DTG bei großflächigen, fotorealistischen Motiven auf Baumwolle. Als Faustregel gilt: Einzelstücke und Kleinserien mit vielen Farben sprechen für Digitaldirektdruck, hohe Auflagen mit wenigen Farben eher für Siebdruck. Wir prüfen Motiv, Textil und Stückzahl und empfehlen das wirtschaftlichste Verfahren.

Häufige Fragen zu DTG-Druck (Direct to Garment)

Was ist der Unterschied zwischen DTG und DTF?

DTG druckt direkt auf das Textil, DTF druckt auf eine Folie, die anschließend per Transferpresse übertragen wird. DTG liefert auf Baumwolle den weicheren Griff, DTF funktioniert dafür auf fast allen Materialien inklusive Polyester und Nylon.

Ab welcher Stückzahl lohnt sich DTG-Druck?

DTG lohnt sich schon ab einem einzigen Shirt, weil keine Siebe oder Werkzeuge eingerichtet werden müssen. Bei großen Auflagen mit wenigen Farben wird Siebdruck pro Stück meist günstiger. Die genaue Grenze hängt von Motiv und Textil ab, wir rechnen das im Angebot transparent vor.

Wie waschbeständig ist ein DTG-Druck?

Bei korrekter Fixierung und Pflege übersteht ein DTG-Druck viele Wäschen, ohne stark auszubleichen. Empfehlenswert sind Waschen auf links, moderate Temperaturen und Verzicht auf den heißen Trockner. Weil die wasserbasierte Tinte in die Baumwolle einzieht, bleibt der Griff weich, kann aber im direkten Vergleich zu Folienverfahren etwas schneller altern.

Auf welchen Textilien funktioniert DTG am besten?

Ideal sind Baumwolle und Mischgewebe mit hohem Baumwollanteil, weil die Tinte dort gut aufgenommen und fixiert wird. Reine Kunstfasern wie Polyester eignen sich kaum. Für solche Materialien, dunkle Sporttextilien oder schwierige Positionen ist DTF-Druck die passendere Wahl.

Sie brauchen das nicht nur erklärt, sondern umgesetzt?

Orilian setzt DTG-Druck (Direct to Garment) und alles Verwandte praktisch für Sie um. Kurze Nachricht genügt.

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