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Druckverfahren

Offsetdruck, Digitaldruck, Siebdruck, DTF und mehr: Welches Druckverfahren wann das richtige ist, verständlich erklärt.

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Offsetdruck

Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem die Druckfarbe von einer Druckplatte über ein Gummituch auf das Papier übertragen wird. Er liefert höchste Qualität bei großen Auflagen und ist ab etwa 500 bis 1.000 Exemplaren meist günstiger als Digitaldruck.

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Digitaldruck

Digitaldruck überträgt Druckdaten direkt vom Computer auf das Material, ohne Druckplatten. Er ist ideal für kleine Auflagen, kurze Lieferzeiten und personalisierte Drucksachen. Jedes Exemplar kann anders aussehen, etwa bei Serienbriefen oder nummerierten Tickets.

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Siebdruck

Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren, bei dem Farbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Material gedrückt wird. Er ermöglicht sehr deckende, brillante und extrem haltbare Drucke auf Textilien, Kunststoff, Metall, Glas und vielen weiteren Materialien.

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DTF-Druck (Direct to Film)

DTF-Druck (Direct to Film) druckt das Motiv spiegelverkehrt auf eine Spezialfolie, bestreut es mit Schmelzkleber und überträgt es per Hitzepresse auf das Textil. Das Verfahren vereint fotorealistische Farben, weichen Griff und gute Waschbeständigkeit, schon ab Stückzahl eins.

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Sublimationsdruck

Sublimationsdruck ist ein Transferverfahren, bei dem Farbe unter Hitze und Druck gasförmig wird und direkt in Polyesterfasern oder polymerbeschichtete Oberflächen eindringt. Das Motiv liegt nicht auf dem Material, sondern steckt darin: unfühlbar, waschbeständig und brillant. Das Verfahren funktioniert nur auf hellen Polyestertextilien und beschichteten Objekten wie Tassen, nicht auf Baumwolle oder dunklen Stoffen.

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DTG-Druck (Direct to Garment)

DTG-Druck (Direct to Garment) ist der digitale Direktdruck auf Textilien: Ein spezieller Tintenstrahldrucker druckt das Motiv ohne Zwischenträger direkt auf das Kleidungsstück. Das Verfahren spielt seine Stärken auf Baumwolle aus, druckt fotorealistische Motive mit weichem Griff und lohnt sich besonders bei Einzelstücken und kleinen Auflagen ohne Einrichtungskosten.

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UV-Druck

UV-Druck ist ein Digitaldruckverfahren mit Tinten, die unter UV-Licht sofort aushärten. Weil die Farbe nicht einziehen muss, druckt UV-Druck direkt auf nahezu jedes Material: Acrylglas, Aluverbund, Holz, Glas, Folie oder fertige Objekte. In der Werbetechnik ist das Verfahren Standard für Schilder, Displays und personalisierte Werbeartikel.

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Großformatdruck (LFP)

Großformatdruck (Large Format Printing, kurz LFP) bezeichnet den Digitaldruck in Übergrößen: Banner, Planen, Plakate, Fahnen, Folien und Plattenmaterialien. Man unterscheidet Rolle-zu-Rolle-Drucker für flexible Bahnenware und Flachbettdrucker für starre Platten. LFP ist die Basis fast jeder Außenwerbung, von der Bauzaunplane bis zur Schaufensterfolie.

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Tampondruck

Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem ein weicher Silikontampon die Farbe von einer geätzten Druckform (Klischee) aufnimmt und auf das Objekt überträgt. Weil sich der Tampon an Rundungen und Vertiefungen anschmiegt, ist das Verfahren der Standard für Werbeartikel mit unebenen Oberflächen: Kugelschreiber, Feuerzeuge, Tassen oder Elektronikgehäuse.

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Druckveredelung: UV-Lack, Softtouch, Prägung

Druckveredelung bezeichnet alle Verfahren, die ein Druckprodukt nach dem Druck aufwerten: partieller UV-Lack setzt glänzende Akzente, Softtouch-Kaschierung erzeugt eine samtige Haptik, Heißfolienprägung bringt echte Metallic-Effekte, Blindprägung fühlbare Reliefs. Veredelung lohnt sich überall dort, wo Wertigkeit den Unterschied macht: Visitenkarten, Imagebroschüren, Verpackungen und Einladungen.

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